Wirtschaftsästhetik in Wikipedia

489px-Wikipedia-logo-deWikipedia gilt als weltweit größte Wissensplattform. Doch ein Begriff blieb darin bislang außen vor: Wirtschaftsästhetik. Er bezeichnet den ästhetischen Ansatz der Organisationsforschung und ist schon seit einiger Zeit als Schnittmengenbegriff zwischen Kunst und Wirtschaft im wirtschaftswissenschaftlichen Diskurs präsent. Über den neuen Wikipedia-Eintrag von Brigitte Biehl-Missal kann man sich unter folgendem Link einen Eindruck verschaffen.

Geschrieben in Community, Entdeckungen von Christian Ziems | Keine Kommentare

Eine Umwanderung entlang des Bitterfelder Weges. Über Umwege.

585px-Bundesarchiv_Bild_183-63679-0006,_1._Bitterfelder_Konferenz,_StrittmatterErwin Strittmatter bei der 1. Bitterfelder Konferenz; Quelle: Bundesarchiv

Innovativität und Kreativität können wohl als Motor des Wirtschaftssystems bezeichnet werden. Im zeitgeistlichen Zusammenhang ist die besondere Betonung dieser Aspekte zu beobachten. Manager werden zu Künstlern, Arbeitende zu Schöpfern erhoben. Eine ästhetische Sichtweise der Wirtschaft gewinnt immer mehr an Bedeutung und Kunst dient zunehmend als Instrument der Unternehmen. Doch von allen politischen Motivationen einmal abgesehen- ist dies wirklich neu? Der “BitterfelderWeg” war eine künstlerische Bewegung in der DDR, die das künstlerische Laienschaffen fördern und thematisch die Probleme der Arbeitswelt aufgreifen sollte. Die Bitterfelder Konferenzen leiteten Bitterfelder Weg ein. Den ganzen Beitrag lesen »

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Die Ästhetik der Improvisation

Improvisationsvermögen ist ein westentliches Merkmal von Kreativität. Es zeichnet sich insbesondere dadurch aus, pragmatische und schnelle Lösungen mit unkonventionellen Mitteln herbeiführen zu können.  Zweckentfremdung hat also Methode. Jetzt könnte der Einwand folgen: “Das ist doch nichts neues! Diese Weisheit ist jedem Manager- oder Ingenieurmagazin entnehmbar.”

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© Christan Ziems