Ai Weiwei kommt nach Berlin-Schöneweide

Er ist der größte Star des chinesischen Kunstbetriebs und einer der schärfsten Kritiker der Kommunistischen Partei – doch angesichts wachsender Repressionen in seiner Heimat plant Ai Weiwei nun einen Teil-Umzug nach Deutschland. Im Berliner Stadtteil Schöneweide hat der 53-Jährige ein Studio gekauft und trifft derzeit Vorbereitungen, um mit seinem Team künftig dort arbeiten zu können. „Ich möchte in der Lage sein, meine tägliche Arbeit an meiner Kunst und meinen Ausstellungen auch von Berlin aus zu machen“, erklärte Ai gegenüber dieser Zeitung. „Die Vorbereitungen laufen bereits seit drei Monaten, aber da der Aufbau der notwendigen Infrastruktur in Deutschland nicht ganz einfach ist, brauchen wir noch etwas Zeit, bevor wir richtig loslegen können.“ Als Flucht aus der Volksrepublik will Ai seinen Schritt nicht verstanden wissen und sein derzeitiges Studio in Peking weiter betreiben…

Quelle: Berliner Zeitung, 28. März 2011

Geschrieben in Entdeckungen,Künstler,Kunstmarkt von Christian Ziems | 1 Kommentar

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  1. 15. April 2011 um 09:11 Uhr

    Christian Ziems sagt,

    Lehrauftrag
    Ai Weiwei soll Udk-Professor in Berlin werden
    Freitag, 15. April 2011 03:47

    Der vor knapp zwei Wochen in China festgenommene Künstler Ai Weiwei soll eine Professur an der Universität der Künste in Berlin erhalten. Das Berufungsverfahren „mit allen kulturpolitisch-diplomatischen Abstimmungen“ laufe bereits seit Dezember, berichtete der“Tagesspiegel“.

    Quelle: http://www.morgenpost.de/printarchiv/kultur/article1610052/Ai-Weiwei-soll-Udk-Professor-in-Berlin-werden.html

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© Christan Ziems