Jonathan Meese propagiert die Diktatur der Kunst

JonathanMeese

Am 27.01. 2011 lud Interflugs in die alte Aula des UdK-Gebäudes Hardenbergstraße zu einer propagandistischen Lecture ein. Meese sieht es in der Pflicht eines jeden Künstlers, einzig vor der Kunst strammzustehen und niemals vor Anderen niederzuknien. Anderenfalls gelte man als demokratisierter Kulturfunktionär, als Formfleisch, als massenindividualistischer Ich-Mönch. Mehr gibt es darüber auch nicht zu berichten, denn der Inhalt wurde brüllend wiederholt- zwei Stunden lang. Augenscheinlich beherrscht Meese die Kunst der Diktatur. Hierbei stellt sich die Frage, wie sich die Kunstrichtungen mit gesellschaftlichem Bezug nach seiner Vision in Zukunft positionieren sollen….

Geschrieben in Künstler,Kunstmarkt,Veranstaltungen von Christian Ziems | 2 Kommentare

2 Kommentare bisher

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  1. 10. Februar 2011 um 12:22 Uhr

    subman sagt,

    jonathan meese verkuendete fast zwei stunden mit nicht endender energie die ultravisionaerste totalstutopie aller zeiten. wie kann man da schreiben, es gab nicht mehr zu berichten. es war der radikalste vortrag, den die udk jemals erlebt hat. meese hat nicht gebruellt, sondern er gluehte foermlich und versetzte den saal in einen höllischen schmelztiegel. der mann ist so weit vorne, dass es wahrscheinlich lichtjahre braucht, bis wir verstehen, was er uns da eigentlich mitteilt. heil kunst heil …

  2. 30. November 2013 um 13:20 Uhr

    personal Development sagt,

    personal Development…

    Jonathan Meese propagiert die Diktatur der Kunst auf Wirkungen.net…

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