Die Ästhetik der Improvisation

Improvisationsvermögen ist ein westentliches Merkmal von Kreativität. Es zeichnet sich insbesondere dadurch aus, pragmatische und schnelle Lösungen mit unkonventionellen Mitteln herbeiführen zu können.  Zweckentfremdung hat also Methode. Jetzt könnte der Einwand folgen: „Das ist doch nichts neues! Diese Weisheit ist jedem Manager- oder Ingenieurmagazin entnehmbar.“

Doch ist schon einmal aufgefallen, dass bei einigen dieser Werke eine ganz besondere Ästhetik wahrnehmbar ist? Oft stellt sich die Frage, ob hinter den originellen Konstruktionen nun eine Installation mit einer künstlerischen Aussage oder eine Erfindung mit Innovationspotenzial steht. Die Grenze zwischen Ästhetik und Funktion verschwimmt demnach. Moment- Ästhetik mit Funktion verbinden? Und wieder erhallt die Stimme aus dem Off: „Das kennen wir doch schon aus der Designgeschichte!“ Nur sind die Kreationen in diesem Falle ausnahmslos aus der Not geboren worden. Dabei ist nicht immer deutlich erkennbar, was den Schaffenden von beiden nun wichtiger war: die Schönheit oder der Nutzen? Könnte man sogar behaupten, dass das eine das andere bedingt?

Der Blog „There, I fixed it“ bietet in jedem Fall genügend Stoff, um dieser Frage nachzugehen.

Link „There, I fixed It“

Geschrieben in Community,Entdeckungen von Christian Ziems | Keine Kommentare

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